Experts in export
Als zentrale Interessenvertretung der deutschen Weltvertriebe bündelt der Verband Deutscher Filmexporteure die Expertise von derzeit 13 Mitgliedsfirmen. Gemeinsam gestalten wir die Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Export deutscher Filme und stärken die Position unserer Mitglieder im internationalen Filmgeschäft.
Geschichte und Mission
Der Verband Deutscher Filmexporteure wurde 1956 in München gegründet und vertritt seitdem die Interessen deutscher Filmexporteure und Weltvertriebe.
Interessenvertretung und Mitgestaltung
Wir vertreten die Interessen der World Sales-Unternehmen aktiv in allen relevanten filmpolitischen und gesetzgeberischen Prozessen – vom Filmförderungsgesetz über das Urheberrecht bis zu weiteren branchenrelevanten Regelungen. Als Mitglied des FFA-Verwaltungsrats wirken wir direkt an der Gestaltung der deutschen Filmförderung mit.
Mitgliedschaften und Partner
Der VDFE ist Mitglied der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) sowie Gründungsmitglied und Gesellschafter der German Films GmbH. Außerdem sind wir im Auswahl- und Widerspruchsausschuss für den deutschen Oscar-Beitrag vertreten.
Internationale Filmförderung
Wir fördern den Vertrieb deutscher Filme im Ausland und unterstützen Werbemaßnahmen für das deutsche Kino. Dabei setzen wir uns in den relevanten Gremien für optimale Rahmenbedingungen ein und engagieren uns bei internationalen Filmwochen wie dem European Film Market, dem Marché du Film und dem American Film Market.
VDFE reicht Forderungskatalog zur Novellierung des FFG 2022 beim BKM ein
Der VDFE tritt für eine stärkere und nennenswerte Anerkennung der Weltvertriebe in der deutschen Film- und Förderlandschaft ein.
Insbesondere fordert der VDFE eine effektive und nachhaltige Förderung der Weltvertriebe durch Inzentives.
In Anbetracht der aufgelisteten Zahlen und der Anforderungen des internationalen Marktes ist es dringend notwendig, die Weltvertriebe effektiv und nachhaltig zu fördern und zu incentivieren. Dazu seien Fördermittel für die Auslandsvermarktung zu erhöhen. Um den wirtschaftlichen und kulturellen Erfolg des deutschen Films in der Welt in dem gebotenem Umfang zu fördern, sei es zudem geboten, die Mittel zur Förderung der Auslandsvermarktung zu erhöhen, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Weltvertriebe zu stärken und Talente im Inland zu binden.
Zum anderen sollten die Weltvertriebe mit eigenen Vertretern in den Gremien der BKM und der Vertriebskommission nach § 21 FFG repräsentiert sein, da zu oft die Arbeit und Interessen der Weltvertriebe mit denen des Videovertriebs und des Verleihs vermengt werden, obgleich die Interessen nicht miteinander vergleichbar sind.
Im Interesse einer nachhaltigen Stärkung zukünftiger Filmfinanzierungen sollten die Weltvertriebe ferner über ein erfolgsbasiertes Referenzmodell gefördert werden, das zugestandene Referenzmittel in Vertriebskosten oder Minimumgarantien in neu erworbene deutsche Produktionen reinvestiert.
Auch tritt der VDFE dafür ein, dass die Vertriebskosten der Weltvertriebe im Wege eines vereinfachten Förderverfahrens bezuschusst wird, das im Erfolgsfall nicht oder maximal anteilig bis zu 50% in der Produzentenabrechnung abziehbar ist.
Der VDFE hat hierzu ein Weissbuch zum Weltvertrieb in Deutschland veröffentlicht, in dem die Grundlagen und Umfang der Tätigkeiten des internationalen Lizenzhandels dargelegt werden. Es wurde das Marktumfeld und die Fördersituation für Weltvertriebe in Deutschland untersucht und mit europäischen Nachbarländern verglichen.



















